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Willkommen!

HWV steht für Heimat-, Wander- und Verkehrsverein.
HWV steht auch für gemeinsames Wandern, Feiern und Spaß haben!

Für Ortsfremde -
die Orte Gey und Straß liegen in der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren.
Von Düren kommend liegen wir auf der ersten Anhöhe, unterhalb vom weithin sichtbaren Hürtgenwalder Fernmeldeturm. Vor Gey beginnt die Nordeifel - also da, wo's schön wird :-).

Seien Sie herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam wandern zu gehen, Feste zu feiern und Spaß zu haben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Und wenn Sie Mitglied werden möchten - gerne!

Wanderung am Sonntag, 18. Januar 2026 - 12 Uhr

Unsere Sonntagswanderung führt uns von Großhau aus über den Hemingway Trail (abzüglich der Schleife "Rabenheck").

Die Wanderung wird geleitet von Ralf Abschlag
Treffpunkt ist um 12 Uhr am Brunnen in Hürtgenwald-Gey, Dürener Str./Ecke Broichstraße.
Die Streckenlänge beträgt ca. 10 km bei ca. 170 hm.

Parken werden wir in Großhau auf dem Wanderparkplatz Glockenofen, am Ende der Frenkstraße. Von dort starten wir gegen 12:15 Uhr.

Glühweinwanderung ab Großhau am 21.12.2025

Traditionell schließen wir das Wanderjahr mit einer Glühweinwanderung kurz vor Weihnachten ab. So auch in diesem Jahr! Wir starten kurz nach 12 Uhr am Wanderparkplatz Glockenofen in Großhau. Das Wetter ist für die Jahreszeit sehr mild und trocken – ideal für eine Winterwanderung.

Wir biegen nach dem Parkplatz rechts ab und laufen am Forstbetrieb Großhau vorbei in den Wald hinein. Es geht stetig bergab, bis wir den Thönbach erreichen. Wir folgen diesem Bach einige Zeit und bewundern unterwegs die Teiche, die der Biber dort angelegt hat. Kurz vor der Wehebachtalsperre überqueren wir den Thönbach und machen uns wieder an den Aufstieg. An der Kreuzung mit dem Kalversbergsweg machen wir kurz Rast und sind nach etwa 2 Stunden und 6 km Wanderstrecke zurück am Parkplatz.

Unser Wanderwart Ralf Abschlag wohnt in Großhau und hat für das gemütliche Glühweintrinken seine Terrasse zur Verfügung gestellt. Er hat Tische aufgestellt, ein schönes Feuer angezündet und uns mit Glühwein und Apfelpunsch bewirtet. Wir sitzen noch lange draußen und genießen das mitgebrachte Weihnachtsgebäck. Vielen Dank dafür.

Jahresabschluß: Glühweinwanderung am 21.12.2025 - 12 Uhr

Am Sonntag, 21. Dezember 2025 laden wir ein zur traditionellen "Glühweinwanderung", in diesem Jahr durch den Großhauer Wald.
Die Wanderung startet und endet in Großhau und es gibt auch einen gemütlichen Glühwein-Ausklang.

Die Wanderung wird geleitet von Erik Maßmann
Treffpunkt ist 12:00 Uhr am Brunnen in Hürtgenwald-Gey, Dürener Str./Ecke Broichstraße
oder 12:15 Uhr in Großhau, Parkplatz Glockenofen, am Ende der Frenkstraße.

Mit Glühwein und Plätzchen verabschieden wir uns von diesem
ereignisreichen Wander- und Veranstaltungsjahr 2025
und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, ruhige Tage zwischen den Tagen
und einen "guten Rutsch" ins neue Jahr
2026!

Nikolauswanderung und Nikolausfest am 7.12.2025

Alle Jahre wieder lädt der HWV seine Mitglieder zu einem vorweihnachtlichen Familiennachmittag im großen Saal des Pfarrheims in Gey ein. Am Samstag haben viele fleißige Hände die Tische aufgebaut und gedeckt und den Saal geschmückt.

Um 14 Uhr machten sich ca. 20 Vereinsmitglieder trotz des trüben und nassen Winterwetters auf eine kleine Wanderung, diesmal ging es von Gey nach Straß und zurück. Während dieser Zeit wurde im Pfarrheim Kaffee gekocht, Glühwein und Kinderpunsch gewärmt und das Kuchenbuffet aufgebaut.

Ab 15 Uhr trafen die ersten Gäste ein und als dann gegen 15:30 Uhr auch die Wanderer hinzukamen, war der Saal mit etwa 70 Gästen gut gefüllt und das reichhaltige Kuchenbuffet wurde eröffnet. Alle leckeren Kuchen waren von Vereinsmitgliedern gestiftet worden – vielen Dank dafür!

Das Unterhaltungsprogramm wurde in diesem Jahr von den jungen Vereinsmitgliedern Mette und Ole Vogelbruch und Kate Beyer mitgestaltet. Sie stimmten auf ihren Instrumenten Weihnachtlieder an. Damit alle mitsingen konnten, waren zuvor Textblätter verteilt worden. Zwischen den Liedern las Irmgard Reinartz lustige Weihnachtsgeschichten auf Platt vor. Das Publikum hat sich köstlich amüsiert.

Danach wurden wie in jedem Jahr allen anwesenden Kindern Nikolaustüten mit Süßigkeiten und jedem Erwachsenen ein Weckmann überreicht. Zum Ende des Festes gegen 17:30 Uhr bedankte sich der Vorstand bei den Gästen für das zahlreiche Kommen, die Kuchen- und Geldspenden und bei den jungen Musikern und Irmgard Reinartz für die Gestaltung des Nachmittags. Er wünschte allen Anwesenden und ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Frohe Weihnachten!

Indian Summer im Rurtal – Von Hammer nach Widdau am 9.11.2025

Diese Tour ist auf der Seite der Eifel-Tourismus GmbH unter dem Namen „86 – Große Rurtal-Runde“ zu entdecken. Die ca. 9 km lange Runde verläuft durch das malerische Rurtal zwischen Hammer und Widdau mit tollen Ausblicken auf die Fluss- und Auenlandschaft entlang der Rur.

Wir parken in Hammer direkt an der Rur in der Nähe des Campingplatzes. Der Weg führt zunächst durch die Ortschaft bis zum alten Hammerwerk. An der Rast- und Erlebnisstation steht eine Eisenskulptur und man kann mehr über das ehemalige Hammerwerk und seine Geschichte erfahren.

Kurze Zeit später überqueren wir die Rur und steigen auf einem schmalen und steilen Weg in den Wald hinauf zum Holderknipp. Nach diesem anstrengenden Aufstieg wird der Weg breiter und wir folgen eine Zeitlang dem Holderbach. Wir machen ausgiebig Rast an/in einer Hütte, bevor wir weiter nach Widdau wandern. Widdau ist einer der urigsten Orte des Monschauer Landes mit vielen schönen Fachwerkhäuser.

Direkt nach Verlassen der Ortschaft überqueren Sie die Rur erneut und der Weg windet sich in die Höhe zur Uhusley, die ihren Namen dem in den Felsspalten nistenden Uhu verdankt. Der Weg ist von meterhohen Douglasien gesäumt, führt an steilen Felsen entlang und immer wieder öffnet sich ein Blick auf das Rurtal und den Ort Widdau auf der gegenüberliegenden Seite. Das letzte Wegstück verläuft oberhalb von Hammer durch dichten Wald und als endlich ein wenig die Sonne scheint, kommt ein Gefühl von Indian Summer auf.

Wanderung Schavener Heide und Katzensteine am 31.8.2025

Die Schavener Heide liegt zwischen den Orten Kommern und Satzvey und wurde seit 1955 militärisch genutzt, zuerst von belgischen Streitkräften und seit 1976 von der Bundeswehr. Heute wird der Standortübungsplatz zur Kraftfahrerausbildung, für Schießübungen und zum Hundetraining genutzt und ist daher nur abends und am Sonntag für Spaziergänger geöffnet.

Die Schaverner Heide steht auch unter Naturschutz und beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten. Wir parken an der Burg Satzvey – eine der schönsten Wasserburgen des Rheinlands und ein beliebter Veranstaltungsort. Nach einer kurzen Besichtigung der Burg geht es bergauf durch den Ort zum Eingang der Heide. Dort wird auf einem Schild noch einmal an die Verhaltensregeln erinnert. So darf man z. B. die Wege nicht verlassen und Hunde angeleint sein, denn überall könnte Munition liegen.

Die Wege sind gut ausgebaut und stellenweise breit und da der Wald geschützt ist, finden wir etliche alte Baumriesen. Nach etwa 3 km durch Wald und offene Wiesenbereiche erreichen wir eine große offene Heidefläche, die dicht mit Erika bewachsen ist. Leider steht das Heidekraut nicht in voller Blüte, wobei wir nicht erkennen konnten, ob die Blüte noch kommt oder schon vergangen ist.

In Ermangelung von Sitzmöglichkeiten machen wir unsere Rast auf der Umzäunung eines Regenrückhaltebeckens. Auf einer Wiese finden wir 2 verrostete Militärfahrzeuge, die „künstlerisch gestaltet“ sind. Wir verlassen die Schavener Heide beim Hochwildpark Rheinland in Kommern und müssen dann ein Stück auf der Asphalt-Straße nach Katzvey laufen, um auf die andere Seite des Veybachs zu gelangen.

Von dort ist es nicht mehr weit bis zu den Katzensteinen, eine Felsformation aus Buntsandstein. Sie sind bis zu 15 Meter hoch und mit Löchern übersät, die durch Wegspülen von ausgelaugtem Material entstanden sind. Wir kraxeln auf den Felsen herum und genießen den mitgebrachten Proviant in der Sonne.

Danach müssen wir noch einen kurzen, aber steilen Anstieg überwinden, um dann sanft abwärts durch dichten Wald zurück zum Parkplatz zu laufen.

Tagesfahrt nach Olpe und zum Biggesee am 23.8.2025

Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine Tagesfahrt anbieten können. Sie führte uns ins sauerländische Städtchen Olpe. Olpe erhielt im Jahr 1311 das Stadtrecht und liegt inmitten von grünen Hügeln zwischen Ebbegebirge und dem bergischen Land und am Fuß der Biggetalsperre. Diese Talsperre wurde 1965 fertiggestellt und ist die zweitgrößte in NRW.

Unsere Tagesfahrt startet um 8 Uhr am Helmut-Rösseler-Platz und steht zunächst unter keinem guten Stern, denn für diesen Tag sind Regenschauer und frische Temperaturen angesagt. Unterwegs regnet es auch ein wenig, doch als wir gegen 10 Uhr in Olpe den Bus verlassen, ist es trocken – und das bleibt es auch den ganzen Tag.

Wir haben jetzt bis 12 Uhr Zeit, den Ort kennenzulernen. Die Innenstadt ist geprägt von den typisch bergischen Häusern mit Schieferfassaden. Der Marktplatz wird überragt von der großen Martinus-Kirche, die 1907 nach einer Brandstiftung im neugotischen Stil wiederaufgebaut wurde. Bei einem Rundgang besuchen wir die Reste der Stadtmauer mit zwei Rundtürmen und einige Denkmäler und Brunnen.

Das Restaurant „Klumpen am Markt“ ist ein altes, typisch bergisches Haus mit gemütlicher Fachwerk-Atmosphäre im Innenraum. Wir haben die „Galerie“ ganz für uns und werden dort mit leckerem Essen bewirtet.

Highlight unserer Tagesfahrt ist die Schiffstour auf dem Biggesee. Nach einer kurzen Busfahrt zur Anlegestelle „Talbrücke Olpe“, besteigen wir um 15 Uhr das große Schiff „Westfalen“. Es ist leider zu kühl, um draußen zu sitzen, doch die schöne Landschaft lässt sich auch durch die großen Fenster bewundern. Während der 1,5-stündigen Rundfahrt wird uns Kaffee und Kuchen serviert und die Zeit vergeht im Fluge.

Gegen 17 Uhr machen wir uns auf den Heimweg und nach einem kleinen „Umweg“ über Siegen endete die gemütliche Tagesfahrt um 19:30 Uhr in Gey. Danke an alle Organisatoren und Helfer und an den Busfahrer, der uns sicher hin und zurück gefahren hat.

Wanderung im Eickser Busch am 17.8.2025

Die Nordeifel-Tourismus GmbH hat viele abwechslungsreiche Rundwanderwege in der Nordeifel ausgeschildert, von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Wanderungen. Insgesamt gibt es 95 EifelSchleifen und 18 EifelSpuren.

Heute erkunden wir den Eickser Busch. Diese Eifelschleife startet südlich von Schloss Eicks und führt uns auf schmalen Pfaden und Forstwegen durch einen dichten Wald. Schon kurz nach dem Start erreichen wir die Waldkapelle aus dem Jahr 1782. Sie ist ein klassizistischer Bau, nach vier Seiten geöffnet und in der Mitte ist die schlichte Madonna zu sehen. Die Waldkapelle ist seit langem ein Prozessionsziel.

Der Weg führt uns weiter durch das Örtchen Hostel. Der historische Ortskern begeistert durch seine kleinen, idyllischen Fachwerkhäuschen. Weiter geht es über Felder mit viel Weitsicht in das nächste Örtchen Glehn. Auch hier finden wir wunderschöne Fachwerkhäuser. Wir machen Rast auf der Dorfwiese mit Blick auf die nette Kirche.

Wir laufen auf einem Feldweg entlang des Mühlenbachs und finden in einem Waldstück den Zusammenfluss von drei Bächen der mit einem schmalen Brückchen überquert werden muss. Danach folgen wir dem Bruchbachtal, bis wir den Ort Eicks erreichen.

Gegenüber von Schloss Eicks, das in Privatbesitz ist, kehren wir im Café „Zehntscheune“ ein. Da es wunderschönes Wetter ist, ist das Ausflugslokal recht voll und wir müssen drinnen sitzen – und das seeehr lange. Das Personal ist restlos überfordert und es dauert geschlagene 1,5 Stunden, bis wir endlich unseren Kaffee trinken können – ein echter Reinfall. Eigentlich wollten wir die Runde noch etwas nach Norden erweitern, aber da es nun spät geworden ist, begeben wir uns direkt zum Parkplatz, den wir um 16:30 erreichen.

Zu den Wildpferden auf der Sophienhöhe am 3.8.2025

Nach etlichen Regentagen und kühlen Temperaturen haben wir heute Glück mit dem Wetter – die Sonne scheint und es bleibt trocken. Wir fahren zum Wanderparkplatz Hambach, um von dort auf die Sophienhöhe und zu den Wildpferden zu wandern.

Vom Parkplatz aus geht es stetig bergauf. Wir passieren den idyllischen Inselsee und erreichen nach gut 3 km die „Goldene Aue“. Das Gelände ist noch nicht lange in der Rekultivierung. Es besteht aus offener Graslandschaft und zwei künstlich angelegten Seen. Dort wurde im Juni 2024 eine kleine Herde von Konik-Pferden angesiedelt.

Koniks sind sehr robuste und selbstständige Pferde, die ursprünglich aus Osteuropa stammen. Sie eignen sich zur ganzjährigen Beweidung und werden in vielen Naturschutzgebieten eingesetzt. Auf der Sophienhöhe sollen sie einen nachhaltigen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität sowie zur Landschaftspflege leisten.

Das Gelände ist eingezäunt, aber für Besucher frei zugänglich. Und so kommen wir in den Genuss, die Pferde hautnah zu erleben. Sie sind überhaupt nicht scheu oder ängstlich, kommen uns auf dem Wanderweg entgegen und beschnuppern uns ausgiebig. Das hatten wir so nicht erwachtet und die mitgebrachten Ferngläser waren überflüssig. Nachdem wir einen Blick von der Abbruchkante auf den Tagebau gemacht haben, rasten wir auf einer langen Bank mit toller Aussicht.

Kurz hinter der „Goldenen Aue“ ist der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht. Dann geht es nur noch bergab, vorbei an einem Steinkompass und am alten Gipfelkreuz auf 250 m. Wir machen noch einen Abstecher in den Mammutwald und genießen die Aussicht auf das Jülicher Land mit dem Forschungszentrum im Vordergrund. Nach einigen steilen Kehren erreichen wir wieder den Parkplatz.