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Willkommen!

HWV steht für Heimat-, Wander- und Verkehrsverein.
HWV steht auch für gemeinsames Wandern, Feiern und Spaß haben!

Für Ortsfremde -
die Orte Gey und Straß liegen in der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren.
Von Düren kommend liegen wir auf der ersten Anhöhe, unterhalb vom weithin sichtbaren Hürtgenwalder Fernmeldeturm. Vor Gey beginnt die Nordeifel - also da, wo's schön wird :-).

Seien Sie herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam wandern zu gehen, Feste zu feiern und Spaß zu haben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Und wenn Sie Mitglied werden möchten - gerne!

Wanderung am Sonntag, 15. Februar 2026 - 11 Uhr

Zu Karneval bieten wir als Alternativprogramm eine Wanderung von Imgenbroich aus durch das Belgenbachtal an, gerne auch kostümiert devil.

Die Wanderung wird geleitet von Ralf Abschlag
Treffpunkt ist um 11 Uhr am Brunnen in Hürtgenwald-Gey, Dürener Str./Ecke Broichstraße.
Die Streckenlänge beträgt ca. 11 km bei ca. 270 hm.

Die einfache Fahrstrecke beträgt 27 km. Parken werden wir an der Kirche in Imgenbroich. Von dort starten wir gegen 11:40 Uhr.

Von Kermeter zur Urfttalsperre am 1.02.2026

Die heutige Wanderung startet am Wanderparkplatz „Wilder Kermeter“ oberhalb des Urftsees. Der erste Abschnitt des Weges verläuft etwa auf gleicher Höhe gen Westen und man kann zum ersten Mal von oben auf die Urfttalsperre blicken. Man sieht aber auch die Folgen des Klimawandels – viele abgestorbene Kiefern. Wir biegen dann nach links auf einen schönen Waldweg ab und folgen dem Friedenbachtal bis hinab zum Urftsee, wo wir auf einer Bank eine kleine Rast einlegen.

Es geht jetzt für 2,5 km am See entlang, bis wir die Staumauer der Urfttalsperre erreichen. Unterwegs sehen wir an einer geschützten Ecke, das Eis auf dem See schwimmt. Es ist auch heute noch ziemlich kalt, aber es bleibt windstill und trocken. An der Staumauer machen wir noch einmal Rast auf der Aussichtsterrasse mit Blick auf den See.

Danach geht es nur noch bergauf. Wir entschließen uns, den etwas kürzeren Weg zu nehmen, der leider durchgehend asphaltiert ist und die 4 km Anstieg bis zum Parkplatz sind recht anstrengend.

JHV mit Vorstandswahlen am 30.1.2026

Am 30. Januar 2026 hat der HWV seine jährliche Mitgliederversammlung abgehalten, zu der sich 33 Vereinsmitglieder im Pfarrheim in Gey zusammengefunden haben. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Udo Erb und der Schweigeminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder liest die zweite Vorsitzende Beate Wittler den Jahresbericht 2025 vor.

Der Verein hatte Ende Dezember 310 Mitglieder. Das Veranstaltungsjahr stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Vereinsjubiläums. Im Vorfeld wurde eine Festschrift erstellt, die die Geschichte des Vereins erzählt und seine Aktivitäten gestern und heute beschreibt. Der HWV hat mit einer großen Fußtruppe am Rosenmontagszug teilgenommen und das Brunnenfest ist auf den Helmut-Rösseler-Platz verlegt worden, um mehr Platz zum Feiern zur Verfügung zu haben. Doch leider hat der Dauerregen am Samstag nur wenige Besucher angelockt. Aber der Sonntag war ein voller Erfolg mit einem Empfang, Ehrungen für die Gründungsmitglieder, Attraktionen für die Kinder und einem fantastischen Kuchenbuffet.

Beate Wittler erinnert an die gelungene Tagesfahrt nach Olpe an der 43 Vereinsmitglieder teilgenommen haben und berichtet über die geleisteten Pflegearbeiten zur Verschönerung des Ortsbilds. Die Schilder des Ardbinnawegs, die verblichen, zerbrochen oder verschwunden waren, konnten mithilfe von Fördermitteln erneuert werden. Auch die Seilbahn an der Grillhütte konnte dank einer Spende repariert werden. Sie bedankt sich bei allen Mitgliedern, die den Einladungen gefolgt sind und zum Erfolg der Feste beigetragen haben.

Nach dem Kassenbericht des kommissarischen Kassierers Alexander Horst und die Kassenprüfer keine Beanstandungen in der Kassenführung feststellen konnten, wird der gesamte Vorstand entlastet.

Unser Wanderwart Ralf Abschlag informiert über das Wanderjahr 2025. Die Ankündigungen für Wanderungen und Veranstaltungen werden auch im kommenden Jahr über die bekannten Kommunikationswege laufen (Internetseite, Newsletter, WhatsApp, die App „Heimat-Info“, Aushangkästen, Presse). Neu im Programm waren Kurzwanderungen von max. 5-6 km und ein Wanderwochenende in der luxemburgischen Schweiz.

Danach wurden die Ehrungen für unsere langjährigen Mitglieder vorgenommen. Im Jahr 2025 waren 6 Mitglieder 50 Jahre, 3 Mitglieder 40 Jahre und 1 Mitglied 25 Jahre dem Verein treu. Leider konnten nicht alle Mitglieder die Ehrung persönlich entgegennehmen. Außerdem wurde Reinhard Montzka geehrt, der das Amt den Hauptwegewarts niederlegt. Er führte dieses Amt seit 2012.

Es wurde über eine Satzungsänderung abgestimmt, die vom Finanzamt Düren vorgegeben wurde, um die Gemeinnützigkeit des Vereins weiterhin zu gewährleisten. Sie wurde einstimmig angenommen.

Danach wird der gesamte Vorstand neu gewählt. Folgende Personen gehören nun dem Vorstand an:

1. Vorsitzender: Erik Maßmann
2. Vorsitzender: Erich Kinzel
Schriftführerin: Anne Kreymborg; Vertreterin: Beate Wittler
Kassierer: Alexander Horst; Vertreterin: Astrid Vogelbruch
Wanderwart: Ralf Abschlag; Vertreter: Udo Erb
Hauptwegewart: Udo Erb
Brunnenwart: Erik Maßmann und Udo Erb

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, die im vergangenen Jahr Veranstaltungen organisiert und den Verein tatkräftig unterstützt haben.

Von Großhau auf dem Hemingway-Trail am 18.01.2026

Der Hemingway-Trail gehört zu den 6 historisch-literarischen Wanderwegen, die den Besuchern einen Überblick über die Kämpfe im Hürtgenwald am Ende des Zweiten Weltkriegs geben. Im November 1944 kam der berühmte amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway als Korrespondent in den Hürtgenwald. Dort hat er das Grauen des Krieges hautnah miterlebt, doch er hat nie eine Reportage über diese unerbittlichen Kämpfe im Wald mit Tausenden von Toten geschrieben.

Der Wanderweg startet am Ortsausgang von Großhau am Parkplatz Glockenofen und führt uns zunächst am Frenkbach entlang bergab, bis wir die ehem. Straße nach Schevenhütte erreichen. Unterwegs sehen wir die Reste des Eingangs zum Erzbergwerk „Golzenhoffnung“ und alte Stellungen. Wir folgen der asphaltierten Straße ein Stück und biegen dann in einen schönen Waldweg ab. Die Wintersonne wärmt und der Hürtgenwald zeigt sich von seiner schönsten Seite.

In Ermangelung einer Rastmöglichkeit machen wir noch einen Abstecher zur Wehebachbrücke, wo wir auf dem Brückengeländer Pause machen. Der Rückweg verläuft entlang des Asselbachs bergauf bis zur Siedlung Kleinhau. Am Jugendzeltplatz Finkenheide biegen wir auf einen schmalen Hohlweg ab, der am Ende leider mit Holz von Fällarbeiten schlecht passierbar ist. Auch das Gedenkkreuz für eine amerikanische MG-Einheit ist in schlechtem Zustand (vergl. mit einem Bild von Juni 2021). Bis nach Großhau ist es dann nicht mehr weit.

Willkommen im Jahr 2026!

Der Heimat-, Wander- und Verkehrsverein Gey-Straß e.V. wünscht allen Mitgliedern und ihren Familien ein gutes, glückliches und friedliches neues Jahr und hofft, dass wir auch 2026 viele schöne Wanderungen und Veranstaltungen gemeinsam erleben können.

Traditionell sind wir auch in diesem Jahr mit einer kleinen Wanderung am Neujahrstag gestartet. Da wir im Anschluss an die Wanderung gerne in ein Café einkehren, ist die Auswahl an möglichen Wanderstrecken recht begrenzt. Daher sind wir wieder im idyllischen Simonskall gelandet, da dort das Café Kern auch an Neujahr geöffnet hat. Da die Wetterprognosen schlecht waren, haben sich nur 13 Wanderer auf den Weg gemacht.

Die klassische 5 km Runde führte uns vom Parkplatz aus über die Brücke am Junkerhaus und der Burg Simonskall vorbei entlang des Senkelbachs bergauf. Nachdem diese Steigung geschafft war, ging es mit Blick auf die Kall abwärts bis zur Brücke am Richelsbach. Der Wettergott war uns nicht wohlgesonnen, denn es war kalt, windig und auf dem Rückweg kamen auch noch Schneeflocken dazu. Doch im Café Kern hat uns der leckere Kuchen wieder mit dem schlechten Wetter versöhnt.

Glühweinwanderung ab Großhau am 21.12.2025

Traditionell schließen wir das Wanderjahr mit einer Glühweinwanderung kurz vor Weihnachten ab. So auch in diesem Jahr! Wir starten kurz nach 12 Uhr am Wanderparkplatz Glockenofen in Großhau. Das Wetter ist für die Jahreszeit sehr mild und trocken – ideal für eine Winterwanderung.

Wir biegen nach dem Parkplatz rechts ab und laufen am Forstbetrieb Großhau vorbei in den Wald hinein. Es geht stetig bergab, bis wir den Thönbach erreichen. Wir folgen diesem Bach einige Zeit und bewundern unterwegs die Teiche, die der Biber dort angelegt hat. Kurz vor der Wehebachtalsperre überqueren wir den Thönbach und machen uns wieder an den Aufstieg. An der Kreuzung mit dem Kalversbergsweg machen wir kurz Rast und sind nach etwa 2 Stunden und 6 km Wanderstrecke zurück am Parkplatz.

Unser Wanderwart Ralf Abschlag wohnt in Großhau und hat für das gemütliche Glühweintrinken seine Terrasse zur Verfügung gestellt. Er hat Tische aufgestellt, ein schönes Feuer angezündet und uns mit Glühwein und Apfelpunsch bewirtet. Wir sitzen noch lange draußen und genießen das mitgebrachte Weihnachtsgebäck. Vielen Dank dafür.

Nikolauswanderung und Nikolausfest am 7.12.2025

Alle Jahre wieder lädt der HWV seine Mitglieder zu einem vorweihnachtlichen Familiennachmittag im großen Saal des Pfarrheims in Gey ein. Am Samstag haben viele fleißige Hände die Tische aufgebaut und gedeckt und den Saal geschmückt.

Um 14 Uhr machten sich ca. 20 Vereinsmitglieder trotz des trüben und nassen Winterwetters auf eine kleine Wanderung, diesmal ging es von Gey nach Straß und zurück. Während dieser Zeit wurde im Pfarrheim Kaffee gekocht, Glühwein und Kinderpunsch gewärmt und das Kuchenbuffet aufgebaut.

Ab 15 Uhr trafen die ersten Gäste ein und als dann gegen 15:30 Uhr auch die Wanderer hinzukamen, war der Saal mit etwa 70 Gästen gut gefüllt und das reichhaltige Kuchenbuffet wurde eröffnet. Alle leckeren Kuchen waren von Vereinsmitgliedern gestiftet worden – vielen Dank dafür!

Das Unterhaltungsprogramm wurde in diesem Jahr von den jungen Vereinsmitgliedern Mette und Ole Vogelbruch und Kate Beyer mitgestaltet. Sie stimmten auf ihren Instrumenten Weihnachtlieder an. Damit alle mitsingen konnten, waren zuvor Textblätter verteilt worden. Zwischen den Liedern las Irmgard Reinartz lustige Weihnachtsgeschichten auf Platt vor. Das Publikum hat sich köstlich amüsiert.

Danach wurden wie in jedem Jahr allen anwesenden Kindern Nikolaustüten mit Süßigkeiten und jedem Erwachsenen ein Weckmann überreicht. Zum Ende des Festes gegen 17:30 Uhr bedankte sich der Vorstand bei den Gästen für das zahlreiche Kommen, die Kuchen- und Geldspenden und bei den jungen Musikern und Irmgard Reinartz für die Gestaltung des Nachmittags. Er wünschte allen Anwesenden und ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Frohe Weihnachten!

Indian Summer im Rurtal – Von Hammer nach Widdau am 9.11.2025

Diese Tour ist auf der Seite der Eifel-Tourismus GmbH unter dem Namen „86 – Große Rurtal-Runde“ zu entdecken. Die ca. 9 km lange Runde verläuft durch das malerische Rurtal zwischen Hammer und Widdau mit tollen Ausblicken auf die Fluss- und Auenlandschaft entlang der Rur.

Wir parken in Hammer direkt an der Rur in der Nähe des Campingplatzes. Der Weg führt zunächst durch die Ortschaft bis zum alten Hammerwerk. An der Rast- und Erlebnisstation steht eine Eisenskulptur und man kann mehr über das ehemalige Hammerwerk und seine Geschichte erfahren.

Kurze Zeit später überqueren wir die Rur und steigen auf einem schmalen und steilen Weg in den Wald hinauf zum Holderknipp. Nach diesem anstrengenden Aufstieg wird der Weg breiter und wir folgen eine Zeitlang dem Holderbach. Wir machen ausgiebig Rast an/in einer Hütte, bevor wir weiter nach Widdau wandern. Widdau ist einer der urigsten Orte des Monschauer Landes mit vielen schönen Fachwerkhäuser.

Direkt nach Verlassen der Ortschaft überqueren Sie die Rur erneut und der Weg windet sich in die Höhe zur Uhusley, die ihren Namen dem in den Felsspalten nistenden Uhu verdankt. Der Weg ist von meterhohen Douglasien gesäumt, führt an steilen Felsen entlang und immer wieder öffnet sich ein Blick auf das Rurtal und den Ort Widdau auf der gegenüberliegenden Seite. Das letzte Wegstück verläuft oberhalb von Hammer durch dichten Wald und als endlich ein wenig die Sonne scheint, kommt ein Gefühl von Indian Summer auf.

Wanderung Schavener Heide und Katzensteine am 31.8.2025

Die Schavener Heide liegt zwischen den Orten Kommern und Satzvey und wurde seit 1955 militärisch genutzt, zuerst von belgischen Streitkräften und seit 1976 von der Bundeswehr. Heute wird der Standortübungsplatz zur Kraftfahrerausbildung, für Schießübungen und zum Hundetraining genutzt und ist daher nur abends und am Sonntag für Spaziergänger geöffnet.

Die Schaverner Heide steht auch unter Naturschutz und beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten. Wir parken an der Burg Satzvey – eine der schönsten Wasserburgen des Rheinlands und ein beliebter Veranstaltungsort. Nach einer kurzen Besichtigung der Burg geht es bergauf durch den Ort zum Eingang der Heide. Dort wird auf einem Schild noch einmal an die Verhaltensregeln erinnert. So darf man z. B. die Wege nicht verlassen und Hunde angeleint sein, denn überall könnte Munition liegen.

Die Wege sind gut ausgebaut und stellenweise breit und da der Wald geschützt ist, finden wir etliche alte Baumriesen. Nach etwa 3 km durch Wald und offene Wiesenbereiche erreichen wir eine große offene Heidefläche, die dicht mit Erika bewachsen ist. Leider steht das Heidekraut nicht in voller Blüte, wobei wir nicht erkennen konnten, ob die Blüte noch kommt oder schon vergangen ist.

In Ermangelung von Sitzmöglichkeiten machen wir unsere Rast auf der Umzäunung eines Regenrückhaltebeckens. Auf einer Wiese finden wir 2 verrostete Militärfahrzeuge, die „künstlerisch gestaltet“ sind. Wir verlassen die Schavener Heide beim Hochwildpark Rheinland in Kommern und müssen dann ein Stück auf der Asphalt-Straße nach Katzvey laufen, um auf die andere Seite des Veybachs zu gelangen.

Von dort ist es nicht mehr weit bis zu den Katzensteinen, eine Felsformation aus Buntsandstein. Sie sind bis zu 15 Meter hoch und mit Löchern übersät, die durch Wegspülen von ausgelaugtem Material entstanden sind. Wir kraxeln auf den Felsen herum und genießen den mitgebrachten Proviant in der Sonne.

Danach müssen wir noch einen kurzen, aber steilen Anstieg überwinden, um dann sanft abwärts durch dichten Wald zurück zum Parkplatz zu laufen.