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Willkommen!

HWV steht für Heimat- Wander- und Verkehrsverein -
HWV steht auch für gemeinsames Wandern, Feiern und Spaß haben!

Für Ortsfremde -
die Orte Gey und Straß liegen in der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren.
Von Düren kommend liegen wir auf der ersten Anhöhe, unterhalb vom weithin sichtbaren Hürtgenwalder Fernmeldeturm. Vor Gey beginnt die Nordeifel - also da, wo's schön wird :-).

Seien Sie herzlichen eingeladen, mit uns gemeinsam wandern zu gehen, Feste zu feiern und Spaß zu haben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Und wenn Sie Mitglied werden möchten - gerne!

Wanderung durch die Weheschlucht am 9.10.2022

Bei herrlichem Herbstwetter haben wir uns zu einer 9 km langen Wanderrunde durch das Wehebachtal aufgemacht. Startpunkt war der Wanderparkplatz „Brandenburger Tor“ hinter Hürtgen.

Zunächst führt der Weg steil bergab entlang des Hürtgenbachs mit Blick auf die Wiesen von Hürtgen und hinein in den Mischwald. Nach etwa 2.5 km mündet der Hürtgenbach in die Weiße Wehe, die aber derzeit nicht viel Wasser führt. Wir überqueren den Wehebach und wandern dann langsam, aber stetig bergauf entlang der Weißen Wehe. Die Sonne scheint auf das bunte Herbstlaub und die Temperatur ist angenehm warm. In Ermangelung einer bequemen Bank machen wir Rast auf einem dicken Baumstamm.

Nachdem wir die Weiße Wehe ein weiteres Mal überquert haben, geht es steiler bergauf auf dem Germetsbachweg in Richtung Germeter. Auf der Höhe angekommen biegen wir auf den Mittelweg ab und bleiben bis zum Ausgangspunkt der Wanderung auf dieser Höhe. Hier bieten sich herrliche Ausblicke in die Weheschlucht und die Wälder des Hürtgenwalds. Besonders der Ausblick von „Drei Eichen“ ist wunderschön und lädt zu einer kleinen Rast ein - diesmal auf einer Bank. Nach 3 Stunden erreicht die 6-köpfige Wandertruppe wieder den Parkplatz am Bandenburger Tor.

Wanderung von Zweifall zum Kartoffelbaum, Manesstein und McArthur-Baum am 28.08.2022

An einem heißen Sommertag machen wir uns auf zu einer Wanderung, die uns zu einigen Highlights im Zweifaller Wald / Hürtgenwald führt. Wir beginnen die Wanderung am Parkplatz „Drei Kaiser Eichen“ an der Jägerhausstraße zwischen Raffelsbrand und Zweifall.

Auf breiten Wegen geht es hinab ins Tal der Roten Wehe. An einer Weggabelung finden wir den „Kartoffelbaum“. Die Geschichte des Kartoffelbaumes ist schon 100 Jahre alt. An der Kastanie hängen fantasievoll geschmückte und verzierte Kartoffeln, die von einem Verein in jedem Herbst dort aufgehängt werden.

Wir wandern weiter auf einem Weg, der oberhalb der Roten Wehe verläuft, bis wir an der Bach Spießsiefen gelangen, dem wir bergab bis zur Mündung in die Rote Wehe folgen. Von nun an geht es kontinuierlich bergauf, bis wir die Schutzhütte am Manes-Stein erreichen, wo wir eine ausgiebige Rast einlegen. An wen dieser Gedenkstein erinnert, ist uns nicht bekannt.

Im weiteren Verlauf der Wanderung gelangen wir zum McArthur-Baum, wo ein amerikanischer Soldat seinen Namen, seine Herkunft und das Datum 9/21/44 in die Rinde einer alten Rotbuche geritzt hat. Auch heute - 78 Jahre später - ist die Inschrift noch zu erkennen. Eine kleine Madonnenstatue und ein Kreuz erinnern uns an die schreckliche Schlacht im Hürtgenwald. Über einen breiten Wanderweg mit schönen Ausblicken in Richtung Stolberg erreichen wir nach ca. 13 km wieder den Wanderparkplatz.

Rückblick Wanderung im Aachener Wald am 17.7.2022

Auf dieser abwechslungsreichen Route durch den Aachener Wald sind uns viele Spuren der Aachener Stadtgeschichte begegnet. Start der Wanderung war bei herrlichem Sommerwetter das Ausflugslokal „Waldschenke“ an der Lütticher Straße.

Zunächst führte uns der Weg durch den Königswald, dessen Nutzungsrechte lange umstritten waren und daher um 1600 direkt den Herzögen von Burgund unterstellt wurde. Weiter ging es am Fernmeldeturm „Mulleklenkes“ vorbei entlang des Aachener Landgrabens. Dort verlief früher die Grenze des Aachener Reiches. Sie war an vielen Stellen mit Grenzsteinen markiert, die das Aachener Stadtwappen zierte, die sog. Adlersteine. Der Weg wurde etwas steiler und unwegsamer und ging dann hinauf zum Dreiländerpunkt auf 322 m, dem höchsten Punkt der Niederlande. Hier wird viel für Familien und Kinder geboten (Aussichtsturm, Labyrinth, …) und bei dem schönen Wetter war richtig viel Betrieb.

Nach der Rast ging es weiter auf dem Dreiländerweg zum Türmchen Beek, ein ehemaliger Wehrbau aus dem 15. Jhd., der als Wachturm und zur Verteidigung der Stadt diente. Ein schmaler Hohlweg (auch Schmugglergasse oder Kaffeegasse genannt) führte uns zum Hof Reinartzkehl mit Blick in die Ställe von Pferden, Kühen, Schweinen usw. Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir den Friedrichwald, ein besonders schöner Abschnitt des Inneren Landgrabens. Hier säumen 200 Jahre alte Buchen mit bizarren Wuchsformen den Weg und bilden schattige Hohlwege. Der weitere Weg durch den Norden des Preuswaldes führte uns zum Ausgangspunkt zurück. Da die Wanderung hauptsächlich durch Waldgebiete verlief, waren die hohen Temperaturen gut auszuhalten.

Von Schmidt aus hinab ins Tal

Nationalpark Eifel: Themen-Tour 1 - Biber, Bäche, Eichenwälder

Wir starten am Parkplatz "Scheidbaum", am östlichen Rand von Schmidt gelegen - von Schmidt kommend in Schmidt-Scheidbaum die erste Straße links (Am Scheidbaum), nach ca. 50 Metern wieder rechts. GPS-Koordinaten: N 50° 39.375000 E 6° 26.075000

Unser Weg führt uns durch das Naturschutzgebiet "Am Wildenberg" bei Hetzingen (DN-043). Hetzingen ist den Campern ein Begriff, heißt doch so der große Campingplatz in Nideggen-Brück. Zunächst, kurz nach dem Verlassen des Parkplatzes, erreichen wir ein privates Kleinod, einen kleinen Fischteich mit Hütte und Bootsanleger - der "Dammes Weiher". Da es leider noch zu früh für eine Pause ist, tauchen wir weiter in den Wald ein. Der Weg führt durch das Schlehbachtal hinab Richtung Campingplatz Hetzingen. Am Wiesengrund erhaschen wir einen herrlichen Blick auf die Burg Nideggen, biegen dann aber rechts ab, überqueren den Schlehbach und erreichen den Ortsrand von Abenden. "Am Schmiedekreuz" geht es rechts bergan und über schöne Waldpfade letztendlich hinunter an die Rur, wo eine schöne Sitzgruppe zur Rast einlädt. Gestärkt führt unsere Wanderung durch die Ruraue bis an den Ortrand von Blens. Durch das Tal des Odenbachs geht es stetig bergan bis zum Ausgangspunkt unserer Tour. In Schmidt ist der Wildpark auch immer eine Adresse für guten Kuchen und so beschließen wir den Tag in gemütlicher Kaffee-Kuchen-Runde smiley.

Rückblick Wanderung in Südlimburg vom 29.5.2022

Unsere Wanderung führte uns dieses Mal nach Südlimburg ins hügelige Mergelland. Wegen der längeren Anfahrt und der Streckenlänge von 13 km sind wir schon um 10 Uhr losgefahren. Die Wanderung startete am Schloss Wijlre in der Nähe von Gulpen. Nach einem langen Anstieg erreichten wir ein Plateau mit weitem Blick über Felder. Durch Hohlwege und Waldstücke gelangten wir zum Ort Scheulder mit den typischen, gepflegten holländischen Häuschen. Der Weg führte dann abwärts ins idyllische Gerendal. Das Naturschutzgebiet ist geprägt von vielen Hangwäldern, Obstgärten, Wiesen und Weiden. In den Kalkwiesen blühen seltene wilde Orchideen, die wir in einem Orchideengarten aus nächster Nähe bewundern konnten. Dort haben wir auch in der Sonne ausgiebig Picknick gemacht.

Gestärkt ging es nach der Pause in einem Waldstück bergauf und durch einen engen Hohlweg wieder bergab Richtung Shin op Geul. Wir haben noch einen Abstecher auf den Sousberg gemacht – unser dritter Anstieg an diesem Tag, der mit einem weiten Blick über das Geultal bis zum Dreiländereck belohnt wurde. In Shin op Geul sind wir eingekehrt und haben uns mit Kaffee und leckerem Apfelkuchen verwöhnt.

Der Rückweg führte uns an der Geul entlang, zuerst auf einem schmalen Pfad und dann über offene Wiesen. Hier waren noch die Folgen der Flut des letzten Jahres zu sehen. Leider war das letzte Teilstück des Wiesenweges abgesperrt und wir mussten durch den kleinen Ort Stokhem zum Parkplatz zurückgehen. Trotz gegenteiliger Wetterprognose sind wir trocken geblieben und der schöne Wandertag ging um 17 Uhr zu Ende.

Rückblick Brunnenfest 21.-22.05.2022

Nachdem uns das Corona-Virus zwei Jahre lang daran gehindert hatte, unser traditionelles Brunnenfest zu feiern, konnten wir uns in diesem Jahr endlich wieder treffen und zusammen ein schönes Wochenende verbringen.

Am 21. Mai war es so weit! Viele helfende Hände haben am Samstagmorgen das Zelt aufgebaut, mit Tischen und Bänken bestückt und den Brunnenplatz festlich geschmückt. Vielen Dank an alle Helfer!

Ab 17 Uhr füllte sich das Zelt. Für das leibliche Wohl sorgten unsere Grillmeister, die leckere Würstchen und Steaks mit Pommes Frites zubereitet haben. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal auch gebratenes Gyros angeboten, was ausnehmend schmackhaft war und gerne gekauft wurde. Von 19 Uhr an hat uns „Die Hausband“ mit flotter Musik unterhalten – eine Band mit heimischen Musikern. Da es schön warm war, konnten wir bis Mitternacht draußen zusammenstehen und Neuigkeiten austauschen.

Auch am Sonntag hat das Wetter mitgespielt, den ganzen Tag war herrlicher Sonnenschein und eine angenehme Wärme. Ab 11 Uhr wurde der Getränkestand geöffnet, zur Mittagszeit konnte wieder Gegrilltes u.a. verzehrt werden und ab 14 Uhr war die Kuchentheke reichlich gedeckt mit vielen gespendeten Kuchen und Torten. Vielen Dank an die Spender und Spenderinnen!

Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut und es wurden Treckerfahrten angeboten. Und die Kleinen hatten einen Heidenspaß beim Entenangeln im Brunnen, wo es kleine Geschenke zu gewinnen gab.

Ein rundum gelungenes Fest, das am Sonntagabend um 18 Uhr zu Ende ging. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wir waren baden - WALDBADEN

Zum Baden geht man in die Wanne oder ins Schwimmbad oder den Badesee - oder in den Wald. Dann nennt man es WALDBADEN.

Die Skepsis gegenüber dem zu erwartenden Blätterbad war wohl doch bei dem ein oder anderen zu groß, aber eine kleine Gruppe Neugieriger stellte sich dem Abenteuer. Abmarsch war gegen Viertel nach Zehn am Wanderparkplatz Asterbach in der Kleinhauer Siedlung. Eine Spontanidee führte uns auf einen bisher unbekannten Pfad, der uns durch ein gelbes GinsterBAD zurück auf unseren eigentlichen Weg hinab in das Tal der Weißen Wehe führte.
Am Bach angekommen richtete Claudia ein paar einführende Worte an die Teilnehmer. Der Sinn unseres ersten WALDBADENs war die Fokussierung auf einzelne Sinne.

SEHEN - wir folgen langsam dem Bachlauf aufwärts und konzentrieren uns auf das Sehen, die Blumen und Pflanzen am Wegesrand, Insekten, ein Wegkreuz, eine Höhle ...

FÜHLEN - in einem offenen Waldstück sind Moosflächen und Feuchtstellen, die zum Barfußlauf einladen!

HÖREN - eine Brotpause steht an und wir lassen uns am Bach nieder. Es zwitschert und plätschert - und quasselt :-)

RIECHEN - ein paar vorbereitete Riechproben machen neugierig auf den Inhalt und die Nasen werden abwechselnd in die Gläschen gesteckt. Im Ergebnis einigte man sich auf Bärlauch, Waldmeister, Zeder und Kaffeebohnen.

SCHMECKEN - Nach dem Aufstieg aus dem Tal zurück zum Parkplatz sollte auch das Schmecken nicht zu kurz kommen und so gab es Kaffee und Kuchen aus eigener Herstellung - auf eigens mitgebrachten Bänken!

Ich glaube, es hat allen gut gefallen und vielleicht wird die Gruppe im Herbst größer sein, wenn es wieder heißt: Wir gehen WALDBADEN!

Hinauf auf den Sonnenberg, der Sonne entgegen

Auf Empfehlung eines Wanderkollegen >>geh' mal von Hausen aus auf den Sonnenberg<< sind wir der Empfehlung nachgegangen und: haben es genossen!
Die Orientierung zum Parkplatz war leicht - er liegt direkt an der "Krefelder Hütte", dem Eifelheim des Alpenvereins der Sektion Krefeld. Der Weg zur Hütte ist im Ort ausgeschildert.

Unsere Wanderung führt durch das Exental bergauf, einem Hohlweg folgend bis zur Engelstreppe. Wir durchqueren eine wunderschöne Wiesenlandschaft, übersäht mit weiß blühenden Büschen und Bäumen - und das bei Sonneschein und angenhemen Temperaturen. besser geht's nicht yes

Auf der Höhe erreichen wir das Wegkreuz „Auf Winkhausen“. Rechts dem Weg folgend steht am Waldrand eine Schutzhütte, von der man einen schönen Blick durch die Wiesen und Felder Richtung Badewaldstraße hat, die von Heimbach nach Nideggen-Berg führt. Wir tauchen in den Wald ein, biegen links Richtung Heimbach ab und folgen dem Fischbachtal. Kurz vor der Landstraße biegen wir rechts ab, und wandern über einen Höhenrücken zurück nach Hausen. Der letzte Anstieg war doch Kräfte raubend und so kehren wir in Hausen zwecks Stärkung ins "Hausener Kaffeestübchen" ein. Kaffee, Kuchen und Windbeutel schliessen den Magen und die schöne Wanderung smiley.