Zu den Wildpferden auf der Sophienhöhe am 3.8.2025
Nach etlichen Regentagen und kühlen Temperaturen haben wir heute Glück mit dem Wetter – die Sonne scheint und es bleibt trocken. Wir fahren zum Wanderparkplatz Hambach, um von dort auf die Sophienhöhe und zu den Wildpferden zu wandern.
Vom Parkplatz aus geht es stetig bergauf. Wir passieren den idyllischen Inselsee und erreichen nach gut 3 km die „Goldene Aue“. Das Gelände ist noch nicht lange in der Rekultivierung. Es besteht aus offener Graslandschaft und zwei künstlich angelegten Seen. Dort wurde im Juni 2024 eine kleine Herde von Konik-Pferden angesiedelt.
Koniks sind sehr robuste und selbstständige Pferde, die ursprünglich aus Osteuropa stammen. Sie eignen sich zur ganzjährigen Beweidung und werden in vielen Naturschutzgebieten eingesetzt. Auf der Sophienhöhe sollen sie einen nachhaltigen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität sowie zur Landschaftspflege leisten.
Das Gelände ist eingezäunt, aber für Besucher frei zugänglich. Und so kommen wir in den Genuss, die Pferde hautnah zu erleben. Sie sind überhaupt nicht scheu oder ängstlich, kommen uns auf dem Wanderweg entgegen und beschnuppern uns ausgiebig. Das hatten wir so nicht erwachtet und die mitgebrachten Ferngläser waren überflüssig. Nachdem wir einen Blick von der Abbruchkante auf den Tagebau gemacht haben, rasten wir auf einer langen Bank mit toller Aussicht.
Kurz hinter der „Goldenen Aue“ ist der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht. Dann geht es nur noch bergab, vorbei an einem Steinkompass und am alten Gipfelkreuz auf 250 m. Wir machen noch einen Abstecher in den Mammutwald und genießen die Aussicht auf das Jülicher Land mit dem Forschungszentrum im Vordergrund. Nach einigen steilen Kehren erreichen wir wieder den Parkplatz.
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