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Von Großhau auf dem Hemingway-Trail am 18.01.2026

Der Hemingway-Trail gehört zu den 6 historisch-literarischen Wanderwegen, die den Besuchern einen Überblick über die Kämpfe im Hürtgenwald am Ende des Zweiten Weltkriegs geben. Im November 1944 kam der berühmte amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway als Korrespondent in den Hürtgenwald. Dort hat er das Grauen des Krieges hautnah miterlebt, doch er hat nie eine Reportage über diese unerbittlichen Kämpfe im Wald mit Tausenden von Toten geschrieben.

Der Wanderweg startet am Ortsausgang von Großhau am Parkplatz Glockenofen und führt uns zunächst am Frenkbach entlang bergab, bis wir die ehem. Straße nach Schevenhütte erreichen. Unterwegs sehen wir die Reste des Eingangs zum Erzbergwerk „Golzenhoffnung“ und alte Stellungen. Wir folgen der asphaltierten Straße ein Stück und biegen dann in einen schönen Waldweg ab. Die Wintersonne wärmt und der Hürtgenwald zeigt sich von seiner schönsten Seite.

In Ermangelung einer Rastmöglichkeit machen wir noch einen Abstecher zur Wehebachbrücke, wo wir auf dem Brückengeländer Pause machen. Der Rückweg verläuft entlang des Asselbachs bergauf bis zur Siedlung Kleinhau. Am Jugendzeltplatz Finkenheide biegen wir auf einen schmalen Hohlweg ab, der am Ende leider mit Holz von Fällarbeiten schlecht passierbar ist. Auch das Gedenkkreuz für eine amerikanische MG-Einheit ist in schlechtem Zustand (vergl. mit einem Bild von Juni 2021). Bis nach Großhau ist es dann nicht mehr weit.

Willkommen im Jahr 2026!

Der Heimat-, Wander- und Verkehrsverein Gey-Straß e.V. wünscht allen Mitgliedern und ihren Familien ein gutes, glückliches und friedliches neues Jahr und hofft, dass wir auch 2026 viele schöne Wanderungen und Veranstaltungen gemeinsam erleben können.

Traditionell sind wir auch in diesem Jahr mit einer kleinen Wanderung am Neujahrstag gestartet. Da wir im Anschluss an die Wanderung gerne in ein Café einkehren, ist die Auswahl an möglichen Wanderstrecken recht begrenzt. Daher sind wir wieder im idyllischen Simonskall gelandet, da dort das Café Kern auch an Neujahr geöffnet hat. Da die Wetterprognosen schlecht waren, haben sich nur 13 Wanderer auf den Weg gemacht.

Die klassische 5 km Runde führte uns vom Parkplatz aus über die Brücke am Junkerhaus und der Burg Simonskall vorbei entlang des Senkelbachs bergauf. Nachdem diese Steigung geschafft war, ging es mit Blick auf die Kall abwärts bis zur Brücke am Richelsbach. Der Wettergott war uns nicht wohlgesonnen, denn es war kalt, windig und auf dem Rückweg kamen auch noch Schneeflocken dazu. Doch im Café Kern hat uns der leckere Kuchen wieder mit dem schlechten Wetter versöhnt.