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Ein schöner, sonniger Nachmittag im Kalltal

Ja, da hatten wir doch einen schönen, sonnigen Nachmittag!

Am Sonntag, den 27.02.2022 führte uns unsere Wanderung von der Lammersdorfer Kirche "St. Johannes der Täufer" hinab an die Kalltalsperre. Sieben Wanderinnen und zwei Wanderer nahmen am Karnevalssonntag, verkleidet als HWV Wander:innen, die Streck  unter die Wandersohlen. Der Weg führte uns zunächst am Lammersdorfer WAGGON vorbei, einem zum Jugendtreff umgebauten alten Eisenbahnwoggon. Weiter, vorbei am Westwall, ging es über den Wanderweg 12 hinab an den Kelzer Bach, dann an den Saarscher Bach, der letztendlich direkt in die Kalltalsperre mündet. Hier steht eine 40  Meter hohe, für Eifel-Verhältnisse imposante Fichte.

Die Kalltalsperre wurde in den Jahren 1934/35 erbaut und fasst ein Volumen von 2,1 Mio m3 Wasser. Der 6,2 km lange Kalltalstollen verbindet die Kalltalsperre mit der Dreilägerbachtalsperre bei Roetgen und liefert in diesem Verbund Trinkwasser für Aachen, die Städteregion Aachen, Übach-Palenberg, Vaals und Kerkrade.

Den Staudamm querend, vorbei am Kaiserfelsen, führte unser Weg Kalltal aufwärts, über den Mölleböschel, auf der Ley, zurück nach Lammersdorf. An der Bergstraße hinauf zur Kirche fällt noch ein imposantes Naturdenkmal auf - eine Linde, die dort einen Beitrag zur Luftverbesserung an der doch stark befahrenen Straße leistet. Nach einer abschließenden Keks-Runde traten wir zufrieden die Heimreise an :-).

 

 

(Rück)blick auf Monte Sophia - unsere Wanderung vom 30.01.2022

Die Wanderung führte uns auf die Sophienhöhe. Nach 35-minütiger Anfahrt zum Parkplatz „Höller Mühle“ an der Ostseite der Sophienhöhe startete die Wanderung mit einem steil ansteigenden Serpentinenweg. Der Aufstieg wurde mit einem schönen Blick in Richtung Elsdorf/Bergheim belohnt. Der Weg führte uns dann auf frisch rekultiviertem Gelände zu einem Steinkreis, der im Oktober 2021 eröffnet wurde. Der Platz wird „Kleine Lausitz“ genannt, da er in Zusammenarbeit mit den Bergbaukumpeln aus der brandenburgischen Lausitz errichtet wurde. Auf einem Sandhügel wurden ca. 135 Findlinge aus beiden Tagebauen aufgestellt. Außerdem sind in einem geschützten Areal ca. 30 verschiedene Kiefernarten angepflanzt worden.

Nach kurzer Rast auf einer „wirklich langen“ Bank ging es weiter zum keltischen Lebensbaumkreis. Für die Kelten waren Bäume besondere Lebewesen. Nach dem keltischen Jahreskalender teilt sich das Jahr in 39 Abschnitte, die von 21 Baumarten regiert werden. An jedem Baum erläutert ein Schild seine mythische Bedeutung.

Durch älteren Baumbestand gelangten wir danach zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem „Höller Horn“ auf 292 m. Dort wurde absichtlich nährstoffarmer Sand und Kies verkippt und das Gelände nicht rekultiviert. Der Turm mit Wetterfahne ist einem spätmittelalterlichen Förderturm nachempfunden.

Das Wetter hat mitgespielt, es war kalt, aber trocken und hin und wieder zeigte sich die Sonne. Nach 3 Stunden haben wir (10 Erwachsene, 4 Kinder) wieder unseren Parkplatz erreicht. Die Sophienhöhe ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel und eignet sich auch im Winter für eine Wanderung, da die Wege gut befestigt sind.

Rückblick auf die Wanderung vom 16.01.2022

Ziel am 16.01.2022 war das Kranzbruchvenn, ein Wiesengebiet im Dreieck zwischen Simmerath, Imgenbroich und Konzen. Treffpunkt war wie immer 13:30 Uhr in Gey am Brunnen. Trotz der widrigen Wetterlage waren wir immerhin 6 Kinder, 7 Erwachsene und 4 Hunde. Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz am Belgenbach, zwischen Simmerath und Imgenbroich. Dieser Parkplatz ist übrigens ein toller Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen durch das Belgenbachtal, hinunter ins Rurtal, von dort Rur aufwärts nach Monschau, weiter über ... :-)
Unser Weg führte uns aber auf die andere Straßenseite der L246 in das besagte Wiesengebiet. Nach knapp 2 Kilometern erreichen wir den "Westwallwanderweg", ein bemooster Pfad über eine Mauer entlang der Westwall Höckerlinie - ein echtes Erlebnis für Jung und Alt. Nach gut einem Mauer-Kilometer führt unsere Streck weiter durch das Gebiet des Kranzbachs, vorbei am "Hexenplatz" Richtung Konzen. Der Weg ist gesäumt von großen Buchen, irgendwann als Hecke gepflanzt und inzwischen am Fuß verknöchert, verwunden, verwachsen, bemoost - wahre Kunstwerke!
Nach einer Picknickpause im geschützten Heckenbereich ging es noch einmal über verschneite Wiesen an den Ortsrand von Konzen und, den Westwall erneut querend, zurück zum Auto.

Die Stecke war sehr abwechslungsreich und sicher auch eine schöne Rund für den Sommer - vielleicht einmal mit den Kindern zum Geocaching, die laut Sandra hier vielfach versteckt sind.