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Wandern im alten Töpferdorf Raeren

An einem schönen Vorfrühlingstag haben wir uns zu einer 8 km langen Wanderung rund um das ostbelgische Töpferdorf Raeren aufgemacht. Nach der 40-minütigen Anfahrt sind wir von der Wasserburg Raeren aus mit 14 Personen gestartet. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist aus dem für diese Gegend typischen grauen Kalksteinen errichtet worden. Der Weg führt uns am Haus Raeren vorbei - ein Wohnturm mit Wassergraben und weißen Schwänen - ebenfalls aus dem 14.Jh. und im Besitz der Familie des ostbelgischen Kunstmalers André Blank. Durch einen schmalen Heckenweg erreichen wir die "Hohe Brücke", ein altes Bauwerk mit einer lichten Höhe von 6 m über den Periolbach. Früher fuhren hier die Fuhrwerke mit den Töpferwaren im Bachbett unter der Brücke in Richtung Aachen. Etwas weiter entfernt findet sich ein aus großen Steinen errichtetes Stauwerk (gen. Katzeköngel), dass den Fuhrwerken einen gefahrlosen Weg durch das Bachbett ermöglichte.

Wir wandern entlang des Periolbachs an einem Kreuzweg und einer Mariengrotte entlang, rund um ein großen Altenheim in den Ortsteil Botz, wo die Töpfer besonders aktiv waren. Hier findet man typische Blausteinhäuser quer zum Straßenverlauf gebaut und eine alte Brennerei. Über Wiesen und Wohnstraßen erreichen wir den ehemaligen Vennbahnhof in Raeren. Die Vennbahntrasse ist jetzt ein beliebter Rad- und Wanderweg und wir legen eine Rast im dortigen Bahnhofscafé ein.

Hinter dem Café bietet sich eine tolle Aussicht auf Raeren. Es geht abwärts weiter an Angelteichen entlang, über Wohnstraßen und schmale Heckenwege, vorbei an einer Nadelbaumschonung und einer Pferdeweide, über Wiesenwege zum Iterbach bis ins Ortszentrum von Raeren, wo wir der schönen Barockkirche einen kurzen Besuch abstatten. Vorbei an Rathaus und Schule gelangen wir über einen Wiesenweg wieder zur "Hohen Brücke" und zu unserem Ausgangspunkt. Wir schließen diesen schönen Wandertag mit einem Kaffee im Haus Zahlepohl ab.

                                               

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